Ejakulatskontrolle




Seit Beginn der künstlichen Besamung
erfolgte die Beurteilung des Spermas
durch den Menschen mit Hilfe des
Mikroskops. In Besamungsstationen
werden hierzu in der Regel hochleistende Phasen-Kontrast-Mikroskope eingesetzt.

Das Auge des erfahrenen Untersuchers
schätzt dabei ab, wie hoch der Anteil der lebenden und vorwärtsbeweglichen,
sowie der pathologisch veränderten Samenzellen ist.Darüber hinaus werden

dabei krankhafte Veränderungen im Samen des Spendertieres festgestellt, wie z. B. Blut,
Entzündungszellen und Verschmutzungen.
Auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung beurteilt der Untersucher, ob das Ejakulat für den Einsatz
in der künstlichen Besamung geeignet ist. Er orientiert sich dabei an wissenschaftlich erwiesenen und praxiserprobten Richtwerten. D ie beiden Hauptkriterien, nach denen im Labor das Sperma im
Routinebetrieb klassifi ziert wird, sind der Anteil vorwärtsbeweglicher Samenzellen und die Dichte des Ejakulates.
Die normal vorwärtsbeweglichen Spermien sind die, für die Befruchtung, kompetentesten Samenzellen. Ihr Anteil in der Samenportion ist der entscheidende Faktor und sorgt in der Ferkelerzeugung für große Würfe. Nachteile der herkömmlichen Methode sind die Subjektivität des Untersuchers und die eingeschränkte Leistung der Augen, bestimmte Bewegungsabläufe und –strecken der Samenzellen zu erkennen.

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